Das Schreibmaschinenmuseum zum Fühlen,

das fast ohne Glasvitrine präsentiert

Als Arbeitsgruppe des Vereins Reiat-Tourismus sind wir ein Häufchen Kameraden, wir wirken im Frondienst für das Schreibmaschinenmuseum.
Über die Jahre nicht mehr benötigte Schreibmaschinen, wurden statt entsorgt gesammelt und nun nutzen wir die Gelegenheit diese technischen Kulturgüter aus der Büro- Firmen- und Amtsstubenwelt der Bevölkerung im Schreibmaschinenmuseum zu präsentieren.    7.4.2021

 

Unser Team sucht Ergänzung.
Schreibmaschinenreparateur nannte sich der Beruf, der Schreibmaschinen in Firmen und Behörden-Büros pflegte, revidierte, Teile ersetzte und reparierte und justierte. Es gab in den 70ern vereinzelt auch Frauen die diesen Beruf erlernten.

 

Nun wurde aus unserem Team ein kleines Team, wir würden also gerne wieder einen oder auch zwei Museumsführer/in, in unser Team aufnehmen.
Wir organisieren uns selber und machen Führungen mit Besucher-Gruppen durch unsere Ausstellung mit rund 470 Schreibmaschinen. Und wir restaurieren auch Maschinen, die neu dazu kommen, für die Ausstellung.
Ein Interessent muss nicht unbedingt ein gelernter Fach-Mann/Frau sein. Feinmechanisches Wissen kann gut auch durch andere Berufstätigkeit erworben sein. Maschinenkenntnisse können erworben werden. Wir sind auch recht gut Dokumentiert. Bei Interesse bitte auf Kontakt drücken.  7.4.2021 

 

Jörg Stamm, (Gruppenbild ganz rechts) Ing. HTL  pensioniert, Betreuer des Ortsmuseums Thayngen und Mitinitiant. Er bekam von Heinz Bührer das Angebot, eine Garage voller Schreibmaschinen als Sammelstücke in das Ortsmuseum aufzunehmen. Er fand aber, dass 70 Schreibmaschinen ein zu grosser Schwerpunkt für das Ortsmuseum seien und so suchte und fand man eine bessere Lösung für die Schreibmaschinen im alten Schulhaus in Bibern als neues Schreibmaschinenmuseum.   20.2.2021

Heinz Bührer,  (Gruppenbild 2.von rechts), pensioniert, Sammler und Mitinitiant des Schreibmaschinenmuseums in Bibern. Gelernter Schreibmaschinenreparateur mit jahrzehntelanger Tätigkeit in der Bürowelt der Schaffhauser Industriebetriebe und eigenem Büromaschinen-Fachgeschäft. Er brachte seine ausgedienten Schreibmaschinen von Kunden nicht auf den Schrottplatz, sondern lagerte sie in einer separaten Garage ein. Diese Sammlung wurde in den Museumsbestand eingebracht. 6.4.2021
Er hat seine Mitarbeit im März 2021 eingestellt.

Mark Maag, der Dritte im Gründungsbund, (Gruppenbild ganz links)Büromaschinenmech, pensioniert, er begann ebenfalls als Schreibmaschinenreparateur und hat dann in der Zürcher Bankenwelt die speziellen schreibenden, rechnenden, stanzenden und druckenden Büromaschinen für Schalter und Büro in Stand gehalten. Nebenbei hat er über Jahrzehnte hunderte ausgedienter Schreibmaschinen gesammelt, gekauft, restauriert, dokumentiert und illustriert.  6.4.2021

Er baute Anschauungsmodelle zur Präsentation und präparierte die Maschinen in schönsten Ausstellungszustand. Für diese Maschinen suchte er dann einen besseren Platz als die bisherigen dunklen Lagerräume. So hat er seine Sammlung mit über 500 Maschinen dem frischen Museum in Bibern als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Er präsentiert sie mit grossem Fachwissen und Witz allen interessierten Besuchern.  3.4.2021

Mark Maag beim erklären (Bild Mitte).

Nach der Eröffnung des Schreibmaschinen-Museums in Bibern, im Mai 2017 und Beiträgen in den Schaffhauser Medien, sind noch zwei "jüngere" ehemalige Berufskollegen dazu gestossen. 
Werner Alder, unterdessen ebenfalls pensioniert, 
beschäftigt sich nun im Museum wieder mit seinen beruflichen Wurzeln.
(Gruppenbild Mitte) und kurz danach kam noch
Raffael Störchli(Gruppenbild 2.von links).

Beide haben den Start in ihre Berufswelt mit einer Lehre als Schreibmaschinenreparateur begonnen.
Beide wurden in das Museumsteam aufgenommen. 
Raffael Störchli ist per Ende 2020 aus Zeitmangel wieder aus dem Museumsteam ausgetreten. 
 6.4.2021