Als Arbeitsgruppe vom Kulturverein Thayngen-Reiat, sind wir ein Häufchen Berufskameraden und aktive Mitglieder, die "pro bono" für das Schreibmaschinenmuseum wirken. Bei uns stehen heute
nicht mehr benötigte Schreibmaschinen, die dann statt entsorgt, aufbewahrt, hergerichtet und gepflegt wurden/wurden. So stehen nun diese Schreibmaschinen, als technische Kulturgüter, aus der
Büro- Firmen- und Amtsstubenwelt, für die Bevölkerung im alten Schulhaus in Bibern zur Ansicht bereit.
Eine grössere Anzahl seltener Schreibmaschinen sind gegen Ende 2022, aus einem privaten Nachlass aus dem Baselbiet, gespendet worden und im SMM dazu gekommen. 1.12.2025 WAl
Unser Team sucht Ergänzung.
Als Schreibmaschinenreparateur wurde der Beruf zuletzt bezeichnet. Der Schreibmaschinen und weite Bürogeräte, in Firmen und Behörden-Büros pflegte, revidierte, Teile ersetzte, reparierte und
justierte. Es gab in den 1970er vereinzelt auch junge Frauen, die diesen Beruf erlernten.
Wir organisieren uns selber und machen Führungen mit Besucher-Gruppen durch unsere Ausstellung mit um die 470 Schreibmaschinen. Und wir restaurieren immer noch Maschinen für die
Ausstellung.
Ein Interessent muss nicht ein gelernter Fach-Mann/Frau sein. Maschinenkunde und Feinmechanisches Wissen, kann gut auch durch andere Berufstätigkeit oder Hobby bereits erworben sein. Weitere
Maschinenkenntnisse können dann im SMM ergänzt werden. Wir sind auch recht gut Dokumentiert. Bei Interesse bitte auf Kontakt
drücken. 1.12.2025
WAl.
Heinz Bührer, (Gruppenbild
2.von rechts),
pensioniert, Sammler und Mitinitiant des Schreibmaschinenmuseums in Bibern. Gelernter Schreibmaschinenreparateur mit jahrzehntelanger Tätigkeit in der Bürowelt der Schaffhauser Industriebetriebe
und Inhaber eines Büromaschinen-Fachgeschäft. Er brachte ausgediente Schreibmaschinen von Kunden nicht auf den Schrottplatz, sondern lagerte sie in einer separaten Garage ein. Diese
Sammlung wurde dem SMM als Start-Bestand eingebracht. 1.12.2025
Jörg Stamm, (Gruppenbild ganz rechts) Ing. HTL pensioniert, Er betreute das Ortsmuseums Adler in Thayngen und war Mitinitiant bei SMM. Heinz Bührer bot an, seine Garage voller Schreibmaschinen als Sammelstücke in das Ortsmuseum zu geben. Man fand aber, dass 70 Schreibmaschinen ein zu grosser Schwerpunkt für das Ortsmuseum sei. So wurde nach einer neuen Lösung für die Schreibmaschinen gesucht und gefunden. Die Schulräume im alten Schulhaus in Bibern wurden frei und als geeignet für ein Schreibmaschinenmuseum befunden. 26.9.2024 WAl
Mark Maag, der Dritte im SMM-Gründungsbund, (Gruppenbild ganz links)Büromaschinenmechaniker, pensioniert, er begann
ebenfalls als Schreibmaschinenreparateur, er erweiterte die Ausbildung mit dem Bereich Rechenmaschinen. Nach einem längeren Auslandaufenthalt in Kanada, kam er zurück, um in der Zürcher
Bankenwelt intern technische Geräte wie schreibende, rechnende, stanzende, faxende und druckende Büromaschinen für Schalter und Büro in Stand zu halten.
26.9.2024 WAl.
Mark Maag sammelte und kaufte über Jahrzehnte, hunderte ausgedienter Schreibmaschinen und restaurierte sie in schönsten Ausstellungszustand. Restbestände präparierte er, für die Präsentation als Anschauungsmodelle. Für all diese Maschinen suchte er dann einen geeigneteren Platz, als die bisherigen dunklen Lagerräume in Zürich. So hat er mit seiner Sammlung von über 500 Maschinen, 2017 das entstehende Museum in Bibern mit seinen Leihgaben ergänzt. Er präsentiert sie mit grossem Fachwissen und Witz allen interessierten Besuchern. 1.12.2025 WAl.
Mark Maag beim erklären (Bild Mitte).
Nach der Eröffnung des Schreibmaschinen-Museums in Bibern, im Mai 2017 und Beiträgen in den Schaffhauser Medien, sind noch zwei
"jüngere" ehemalige Berufskollegen dazu gestossen.
Werner Alder, unterdessen ebenfalls pensioniert, beschäftigt sich nun im Museum
plötzlich wieder mit seinen ursprünglichen, beruflichen Wurzeln, der pflege von Maschinen, der Webseite und der daraus entstehenden Anfragen.
im Foto, Gruppenbild Mitte).
Kurz danach kam noch ein gelernter
Fachmann dazu. Raffael Störchli (im Gruppenbild 2.von
links).
Beide hatten den Start in ihre Berufswelt mit einer Lehre als Schreibmaschinenreparateur begonnen. Beide wurden in das Museumsteam aufgenommen. Er trat Ende 2020 aus beruflichen Gründen, wieder aus dem Museumsteam aus.24.4.2026 WAl
Inzwischen präsentiert
Raffael eigene Angebote unter: https://www.schreibmaschinenkult.ch/