Das Schreibmaschinenmuseum zum Fühlen,

das fast ohne Glasvitrine präsentiert

Als Abteilung des Reiat Tourismus sind sind ein Häufchen Kameraden die über die Jahre nicht mehr benötigte Schreibmaschinen einfach nicht entsorgt haben. So wurden sie über Jahrzehnte gesammelt und nun nutzen wir die Gelegenheit diese Technischen Kulturgüter aus der Büro- Firmen- und Amtsstubenwelt der Bevölkerung zu präsentieren.   27.9.2018

 

Jörg Stamm, (Gruppenbild ganz rechts) dipl. dipl. Ing. HTL  pensioniert, Betreuer des Ortsmuseums Thayngen und Mitinitiant. Er bekam von Heinz Bührer das Angebot, eine Garage voller Schreibmaschinen-Sammelstücke in das Ortsmuseum aufzunehmen. Nun war ihm das aber ein zu grosser Schwerpunkt für das Ortsmuseum und so suchte und fand man eine bessere Lösung im alten Schulhaus in Bibern als neues Schreibmaschinenmuseum.

 

Heinz Bührer, (Gruppenbild 2.von rechts) Schreibmaschinenmech, pensioniert, Sammler und Mitinitiant des Schreibmaschinen-museums in Bibern. Gelernter Schreib-maschinenmech mit jahrzehntelanger Tätigkeit in der Bürowelt der Schaffhauser Industriebetriebe und eigenem Büromaschinen-Fachgeschäft. Er lagerte seinen ausgedienten Schreibmaschinen von Kunden nicht auf dem Schrottplatz, sondern in einer separaten Garage.
Hier stellt er das Museum vor.
https://www.youtube.com/watch?v=C7Hf5F1qd_M

Der Dritte im Gründungsbund ist Marc Maag, (Gruppenbild ganz links)Büromaschinenmech, pensioniert, er hat in der Zürcher Bankenwelt die speziellen schreibenden, rechnenden, stanzenden und druckenden Büromaschinen für Schalter und Büro in Stand gehalten. Nebenbei hat er über Jahrzehnte hunderte ausgedienter Schreibmaschinen gesammelt, restauriert, dokumentiert und illustriert. Er baute Anschauungsmodelle zur Präsentation und präparierte die Maschinen in schönsten Ausstellungszustand. Für diese Maschinen suchte er dann einen besseren Platz als die dunklen Lagerräume. So hat er seine Sammlung mit über 500 Maschinen dem frischen Museum in Bibern als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Er präsentiert sie mit grossem Fachwissen und Witz allen interessierten Besuchern.

Mark Maag beim erklären (Bild Mitte).

Nach der Eröffnung des Schreibmaschinen-Museums in Bibern und Beiträgen in den Schaffhauser Medien, sind noch zwei "jüngere" Berufsgenossen als Besucher dazu gestossen.
Werner Alder (Gruppenbild Mitte) und
Raffael Störchli(Gruppenbild 2.von links) wurden etwas hofiert und dann in die Museumsmannschaft aufgenommen. Beide haben ihren Start in die Berufswelt mit einer Lehre als Schreibmaschinen-mechaniker begonnen. Nach etwas gesammelter Berufserfahrung zeichnete sich gegen Ende der 70er Jahre bereits die neuste Entwicklungen ab. Mit der Typenrad-Schreibmaschine verliess die Schreibmaschine zusehens den Pfad der stählernen Stängeli- und Hebelmechanik. Es wurde immer mehr Motoren, Magnete, Aluguss, Kunststoff und vermehrt Elektronik verbaut. Solche Typenrad-Maschinen bekamen dann plötzlich eine serielle Schnittstelle zu einem Computer und somit war der Einstieg in die folgende Text- und Datenverarbeitung schleichend angelaufen.