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Bei unseren elektrischen Maschinen fehlt uns noch eine
Olivetti Tekne 3 oder 4 
Produktionsjahr ab 1964

 

Diese Maschinen waren die ersten elektrischen Maschinen von Olivetti, die eine schwingende Fahne als Typenhebelantrieb bekamen. Diese Antriebsfahne wird über den Motorantrieb auf Federspannung gebracht, die Federkraft beschleunigt dann sanft den Typenhebel zur Walze. Danach wurden bei Olivetti, alle elektrischen Typenhebelmaschinen mit diesem Antrieb ausgerüstet. Der Vorteil, immer gleiche Kraft im Anschlag, kein zusammenhauen der Typenhebel möglich. Keine Alterung und Abnutzung von Gummi-Beschichtungen im Antrieb. Man kam der wartungsarmen Maschine einen Schritt näher. Oft wurden auch gesinterte selbstschmierende Achslager verbaut worden.
Was machte Olivetti noch besonders? Raffinierte Mechanik und einfach ein anderes Design. Die Olivetti-Maschinen hatten neue Formen, Inseltastaturen, kantige Elementgehäuse und freche Farben. Zwei Schrauben lösen und es können die Seitenteile und die Rückwand abgeklappt werden, sowie die Front abgehoben und weg gelegt werden. Die Olivetti-Maschinen waren schon optisch einfach anders und moderner. Und sie gefielen sofort, oder sie wurden MIT "ÄÄÄÄÄ" abgelehnt. dann musste man die Kundin von der guten Technik überzeugen.

 

Beispiel: Die Olivetti Praxis 48 wurde auch als "Haus mit Balkon" bezeichnet, weil die Tastatur frei hängend vor steht.

Eine halbstandart Maschine, kleiner als Standart und grösser als Portabel. Farben silbrig, grau, weiss und die Inseltasten hellgrün. Die Antriebstechnik ist ebenfalls wie oben beschrieben.


Olivetti Lexikon 90-94 C         mit Korrekturband


Es gab sie in Beige und dunkelgrün. Die Tastatur hat das für Olivetti eigene Inseldesign. Die Lexikon 90, 92C bis 94C schreibt Wahlweise 10 12 oder mit 5 Einheiten Proportionalschrift.

 

Wenn irgendwo noch eine weitere Lexikon im Dornröschenschlaf ist, wir würden gern noch eine Lexikon 82, 90, 92 oder 94C in unser Museum z.B. an unseren Probiertisch aufnehmen. Und wer noch Farbbandkassetten, Schreibköpfe oder Netzkabel mit dem Olivettistecker findet, die nehmen wir auch gerne auf.


Wir bedanken uns für dieses sehr schön erhaltene Schmuckstück, grüne Lexikon 92C (rechts), sie wurde uns aus dem Bieler Seeland, Ende Oktober 2017 unserem Museum geschenkt und ist, jetzt wieder betriebsbereit! Die zwei Olivetti Editor Kameraden sind in Arbeit.


 

Die Spezialitäten der Lexikon:

 

Was heute üblich ist, war damals ein Wunschtraum. Proportionalschrift Die Zeichenbreite ist dem Buchstaben angepasst (min MAX max Llili Willi)
Olivetti hat damals Wunschträume erfüllt und Bewährtes mit Neuem kombiniert.

 

So baute Olivetti eine Maschine mit auswechselbaren Normal- und Proportional-schriften, gepaart mit schneller Präzisions-mechanik und bewährter Drucktechnik, die das Papier transportiert und nicht die druckende Mechanik.

Der "fast" Kugelkopf dreht sich um die waagrecht liegende Achse und wird bis 2 Reihen nach rechts oder links geschwenkt. Zwischen den Zeichenreihen wird er zum Anschlag sauber verriegelt. Wie bei herkömmlichen Schreib-maschinen, bewegt sich das Papier mit dem längst bewährten Wagen. So wurde auch die bewährte Proportional-Schrittschaltung für die unterschiedliche Buchstabenbreite bereits bei der Editor 5 gebaut. Und der neue Kugelkopf bekam seine feste Position anstelle des Typenhebelsegments, in der Mitte der Maschine.



Wir Suchen Typen zu dieser Nocore DruckRollpresse

Hübsche kleine Druckmaschine mit flächendeckendem Farbband, für die Herstellung von Kleinplakaten Werbung, Informationsblättern und Protestplakaten.
Das Gerät kam leider ohne Metall-Typen und Klischees zu uns. Aber es lagen zwei gedruckte Plakätli bei. 
Ohne passende Typen oder Klischees kann man heute keinen Test-Druck mehr erzeugen.


Das Gerät stammt etwa aus der Zeit um 1920